Kreisagrarausschuss besucht Stefan Berger und Marcus Optendrenk im Landtag

Landwirtschaft und Politik im Kreis Viersen machen sich große Sorgen um eine Ausdehnung der für Menschen ungefährlichen Schweinepest. In Belgien, nur 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, sind zuletzt erste Fälle aufgetaucht. Für die Schweinehalter im Kreis Viersen könnte eine Ausdehnung existenzgefährdend sein. Dies wurde auch beim Treffen des Kreisagrarausschusses Viersen mit den heimischen Abgeordneten Berger und Optendrenk intensiv thematisiert.

Zum Thema Gülle soll im nordrhein-westfälischen Landtag eine Initiative auf den Weg gebracht werden, die ein kontrolliertes digitales Register über die Käufer und Verkäufer von Gülle vorsieht. Weitere Themen waren die Verhinderung der afrikanischen Schweinepest und die Novellierung des Jagdgesetzes.

Peter Joppen, Vorsitzender des Kreisagrarausschusses: „Mit der neuen Landesregierung gehen viele Entscheidungen für die Landwirte in die richtige Richtung. Der Kreisagrarausschuss wird weiter die Anliegen der Landwirte in die christdemokratische Politik tragen.“

Berger und Optendrenk wiesen ausdrücklich darauf hin, dass die europäischen Fördertöpfe so ausgestaltet sein müssen, dass auch kleine und mittlere Betriebe zukünftig weiter Förderung erhalten. Landwirtschaftliche Flächen müssen in den Händen von Familien bleiben und dürfen bei gestiegenen Preisen nicht Spielball von internationalen Konzernen werden.